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Ja die Muse, sie küsst mich ständig, soviel Ideen wie ich habe kann ich gar nicht umsetzen. Auch ich wünsch mir mehr Zeit oder weniger finanziellen Druck oder so.

Da ich dieser Tage durch meinen Unfall ja nicht sehr beweglich war und damit auch nicht für einen Keksvorrat sorgen konnte habe ich mich mal an englischem Buttergebäck probiert. Eine alte Leidenschaft seit ich einige Monate in meiner Jugend bei einem Restaurator gearbeitet hatte. Der Herr war auf Englisches spezialisiert und es gab gerne Gebäck und vorallem guten Englischen Tee aus der originalen Silberkanne.

Ich habe ein bisschen im Netz gesurft und mir dieses Rezept für Shortbread Fingers zusammengestellt:

1 Stück Butter (250 gr)

130 gr. Zucker

450 gr. Dinkelmehl

1 Ei

mehrer Prisen Salz

1 Stange Vanille

Der Teig ist ein typischer Mürbeteig. Eine Superteigform die sehr sehr vielseitig ist. Alles wird schön zusammen geknetet und kalt gestellt – auch die Zutaten werden im übrigen möglichst kalt zusammengestellt – ich habe das Gefühl das sich das wirklich auf die Qualität auswirkt. Am Anfang denkt man das wird nix, weil sehr sehr krümelig – aber das wird immer! Und geht auch ohne Ei wenn grad keins da ist und auch mit anderem mehl und ohne Vanille.

Ich werde jetzt in der nächsten Version, die ich heute backen woll mal 100 Mehl durch 100 gr. Kartoffelstärke ersetzen – mal schaun. Im Original weiß ich nicht so genau wie es gemacht wird. Ich fand meine zu denen die ich kenne aber etwas zu fest von der Konsistenz. Aber super super LECKER 😀 und die haben einige Tage gehalten – die Menge gibt ungefähr ein Blech…

Also der Teig wird dann auf Backpapier ausgerollt bis eine Dicke erreicht ist die einem Zusagt und dann wird mit der Gabel ein Lochmuster gestochen.

DSC03960Nach dem Backen wird noch etwas Zucker drünbergestreut – da ist mir ein bisschen die Hand ausgerutscht und ich finde den normalen Zucker auch zu grob.

Das Ganze wird bei 180 Grad 18 min gebacken.

 

 

Ps.: Und Stichwort Muse: mir sind jetzt mehrfach Monatscollagen über den Weg gelaufen auf anderen Blogs, das finde ich eine echt schöne Idee. Um nochmal Rückschau zu halten, sich beste Momente und all die kleinen schönen Sachen nochmal ins Bewußtsein zu rufen. Vielleicht mache ich sowas auch. Mal schaun was sich findet.

Do habe ich jetzt erstmal ein Vorstellungsgespräch -mein erstes dieses Jahr. Kein dolles Ding aber für ein paar Monate überhaupt was – meine Bücherei zieht um 🙂

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