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DSC04517Nun ist es soweit, nun beginnt auch im Umkreis langsam Stück für Stück das Weihnachtsfest. In vielen Häusern wird es heute Abend eine Bescherung geben und auch in unserem Haus wird der Weihnachtsmann erwartet.

Ich bin eingeladen bei Menschen die Weihnachten nicht so schätzen wie ich, aber für mich geht das eigentlich auch erst heute um Mitternacht richtig los. In England und Amerika ist es ja auch deshlab üblich die Geschenke erst am Morgen des 25. auszupacken.

Der Ursprung des Festes ist am Weihnachtsbaum zu erkennen. Diese Sitte gibt es schon seit Urzeiten. Der ewig grüne Baum als Symbol für das Licht und das Leben. Noch bevor das Christentum zu uns kam wurden diese Bäume in dieser Zeit verehrt. Die Zeit in der sich tief im inneren neues Leben anfängt zu regen.

Im angelsächsischen Raum ist der 24. Dezember die Mutternacht, Modraniht genannt. Die Mutter als Gebärende, Leben schaffende. Und morgen ist dann der Tag der Kinder die mit Mutterliebe in Form von Geschenken und Süßigkeiten bedacht werden.

Die Botschaft des heutigen Tages ist diese:

Du bist gesegnet und geliebt

Ich persönlich fühle mich auch reich beschenkt, aus vielen Ecken kamen unerwartete Geschenke und ein Gabentisch ist beim Weihnachtsbaum aufgebaut. Post mit lieben Wünschen und eben seit Jahren wieder ein Baum – klein aber oho 🙂 Carlito findet Ihn super. Mit der Post kam sogar noch ein kleiner Engel für den Baum.

Heute um Mitternacht beginnen Sie also die eigentlichen 12 heiligen Nächte:

Fragen für diese Rauhnacht:

Was war schön in diesem Jahr? Für was bin ich dankbar?

Was habe ich erfahren und gelernt, was geschenkt bekommen?

Was hat sich verändert? Gab es ein Motto?

Was lasse ich zurück und was nehme ich mit?

Gute Fragen für ein kleine Meditation über das eigene Leben. Wir können uns hier glücklich schätzen, denn wir können feiern und froh sein. Wir haben zu essen und Wasser, ein Dach über dem Kopf und ein kuschliges Bett. Mir kommen ein bisschen die Tränen wenn ich das Lied „Frohe Weihnacht überall“ singe, denn es ist eben nicht überall frohes Weihnachten. Und hier glauben doch wirklich Menschen das man Flüchtlinge nicht rein lassen sollte. Jeder Mensch hat es verdient zu essen und es warm zu haben. Meine Gebete dieser Tage gehen nach draußen zu all den Flüchtlingen und armen Menschen die oft nicht einmal das nötigste haben. Ehrfurcht und Dankbarkeit für das was wir alles haben finde ich eine gute Sache zum Weihnachtsfest. Und lieber eine wichtige und gute Gabe von Herzen alls massig Klimbim. Ich spüre die Energie der Tage und ich finde Sie berührend und magisch. Und ich wünsche allen das Sie berührt werden.

Segensreiches Fest ❤

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