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DSCN4840Das ist meine aktuelle schonseitewigNebenherDecke – mit Ihr begann eigentlich das Projekt Heildecke. Aber da jeder seine Wunschfarben bekommen sollte, blieb diese erstmal bei mir. Und ist auch noch nicht fertig.

Ich würde Sie gern verkaufen/versteigern um weiteres zu finanzieren, von dem ich noch nicht ganz sicher bin wie es aussehen wird.

Zur Rückschau. Im letzten Jahr haben wir für Soraya, eine junge Frau, die an einem sehr seltenem Krebs erkrankt war, eine Gemeinschaftsdecke gehäkelt. Mit der Unterstützung von vielen Leuten, manche haben mitgehäkelt, manche Geld für Wolle geschickt.

DSCN1738Soraya hatte immer wieder Hochphasen doch irgendwann war wohl klar das es nun zuende geht. Sie hatte noch einen Wunsch, das war der, ans Meer zu fahren. Und Sie hat das auch noch geschafft. Jetzt ist Sie gestorben – ja so ist das mit dem Leben, es ist endlich – auf einer Ebene. Doch ich glaube zutiefst das es auf einer anderen Ebene so ist wie es die Natur uns zeigt ein werden und vergehen in Kreisläufen.. Es ist sehr traurig das Soraya so früh gehen mußte als Person wie Sie hier wahr. Ich hoffe Ihre Eltern kuscheln weiter mit der Decke.

Die zweite Decke war wieder für einen jungen Menschen. Ash nennt er_sie sich… chronisch krank, dachte ich ja die_der Ash braucht unbedingt etwas zum kuscheln.

Ihr wundert Euch vielleicht über die komische Schreibweise, aber Ash ordnet sich keinem einzelnem Geschlecht zu. Sie_Er bloggt dazu und zu anderen Themen wie dem Thema Behinderung hier auf: https://hirngefickt.wordpress.com/ lasst Euch nicht von dem krassem Titel verunsichern und hört und lest mal rein.

Das war die Decke: die bei Ash supergut angekommen ist. Sie_Er hat es auch auf Facebook gepostet und sich bedankt.

ganze DeckeJa und jetzt ist halt so die Sache wie es weitergeht und weitergehen kann.

Die Heildecken sind ja ein Gemeinschaftsprojekt und das finde ich auch das schöne dran, das viele Leute mitwirken und etwas zusammen machen. Manche mit häkeln anfangen und manche es reanimieren. Oder dann auch wieder eigene Projekte danach starten. Ich denke die Energie ist auch besonders schön wenn eben soviel Menschen sich in einem wertschätzenden Geborgenheitsprojekt zusammen finden.

Auf der anderen Seite ist es hier dann sehr viel Arbeit alles zusammen zu nähen und es braucht echt Platz und Zeit.
Ich kann mir vorstellen im Herbst eine nächste Decke zu starten. Aber ich überlege auch wie man noch wirksamer werden kann. Eine Idee waren Sorgenpüppchen – damit könnte man auch mehr Menschen erreichen. Eine andere Idee ist die, direkt an die Kliniken zu gehen und die Patienten dort mit einzubeziehen, weil handarbeiten ja auch sehr gut tut. Aber das wäre dann ja kein Gemeinschaftsprojekt mehr… was ich sehr schade fände.

Mein Traum, meine Vision ist eine Werkstatt für die Seele…eine Textilwerkstatt versteht sich 😀

Also so ganz hab ich mich noch nicht entschieden und freu mich auf Eure Ideen. Lasst uns dazu doch mal ein Brainstorming bzw Gehirngooglen machen. Schwarmintelligenz hilft immer weiter, ist so meine Erfahrung.

❤ liche Grüße

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